Monat der Kunst am Bau im Bezirk Mitte
Der Juni steht im Bezirk Mitte ganz im Zeichen der Kunst am Bau. Einen Monat lang können Interessierte Kunst-am-Bau-Werke entdecken und spannende Einblicke in die Entstehungsprozesse baubezogener Kunst erhalten. Das Programm umfasst geführte Touren, Baustellenbesuche, Ausstellungen sowie Gespräche mit Künstler*innen.
Highlight in diesem Jahr ist die Einweihung eines neuen Kunst-am-Bau-Werkes: The Mapquilt Tree der Künstlerin Stephanie Imbeau in der Anna-Lindh-Grundschule im Wedding. Den Abschluss bildet am 29. Juni um 18 Uhr eine Podiumsdiskussion in der Berlinischen Galerie unter dem Titel „Gesellschaftliches Gut oder ästhetisches Beiwerk: Kunst am Bau zwischen Potenzial und Preisgabe“.
Unter „Kunst am Bau“ sind künstlerische Gestaltungen zu verstehen, die im Zusammenhang mit Neubau- und Sanierungsmaßnahmen öffentlicher Einrichtungen in Höhe von 1% der Bausumme entstehen. Das können künstlerische Gestaltungen in Schulen, Jugendfreizeitzentren oder Verwaltungsgebäuden sein, aber auch Grünanlagen, Plätze, Straßen usw. Die Webseite des Bezirks Mitte zu dem Thema liefert zahlreiche Informationen und Beispiele: https://www.kunst-im-stadtraum.berlin
Besonderer Hinweis für das Brunnenviertel: Am 8. Juni findet im Olof-Palme-Zentrum das Baustellengespräch Tausend Verbindungen – Von Gesprächen zum Schmelzprozess und zurück statt. Künstler Oliver Walker stellt sein Konzept für das Olof-Palme-Zentrum vor: Ausgediente Elektrogeräte werden zerlegt, das Kupfer eingeschmolzen und zu einem Samowar gegossen – einem Objekt, das Menschen zusammenbringt. Die Gesprächsrunde mit Oliver Walker und Bernd Trasberger widmet sich Geschichten über Herkunft, Erinnerung, Technik und Wandel und der Frage: Wann wird aus Material Bedeutung?

Montag, 8. Juni 2026, 18:30–20:00 Uhr | Olof-Palme-Zentrum, Demminer Straße 28, 13355 Berlin
Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist bei einzelnen Veranstaltungen erforderlich.
Mehr Informationen hier: Monat der Kunst am Bau 2026 – Kunst im Stadtraum
