Nachbarschaftstreff für die Zukunft gesichert

Das sind gute Nachrichten: Die Nachbarschaftsarbeit im Olof-Palme-Zentrum in der Demminer Straße 28 wurde bisher mit Mitteln aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“ (bis 2019 „Soziale Stadt“) vom Quartiersmanagement Brunnenstraße finanziert. Nun wird der Bereich ins Infrastrukturförderprogramm Stadtteilzentren aufgenommen und damit langfristig gesichert, er wird verstetigt.

OPZ Fassade BluetenDie Fassade des Olof-Palme-Zentrum im Frühling. Foto: HenselDas Olof-Palme-Zentrum ist seit fünf Jahren der Anlauf- und Treffpunkt für Kinder und Jugendliche sowie für die erwachsene Nachbarschaft. Vielfältige Angebote in dem Neubau richten sich an die verschiedenen Zielgruppen. Auch im Hintergrund gibt es eine gute Zusammenarbeit mehrerer Fördergeber, die das breit gefächerte Programm des Olof-Palme-Zentrums (OPZ) ermöglichen. Die Ressortübergreifende Gemeinschaftsinitiative des Senats hat nun eine Aufnahme des Nachbarschaftstreffs ins Stadtteilzentrum-Programm erreicht.

„Dieses Modellprojekt als integriertes Zentrum funktioniert. Das ist eine großartige Leistung, die hier im Kiez geschafft wurde“, sagt Katja Niggemeier vom Quartiersmanagement Brunnenstraße über das Miteinander von Nachbarschaftsarbeit und Kinder- und Jugendarbeit im OPZ. „Dass die Nachbarschaftsarbeit durch die Verstetigung eine Wertschätzung erfährt, ist gut und wichtig“, sagt die Quartiersmanagerin.

„Der Nachmittag ist für den Jugendbereich reserviert, die Nachbarschaft kann früh und abends aktiv sein“, erklärt Jochen Uhländer vom OPZ. Eine komplette Vermischung der Angebote und Bereiche sei schon aus Jugendschutzgründen nicht möglich. „Aber wir erproben bereits Mischformen“, sagt Jochen Uhländer. „Wir müssen bei allem, was wir tun, immer den anderen Bereich mitdenken. Das ist nicht immer leicht, aber auch sehr bereichernd“, beschreibt er das Miteinander der Bereiche im Alltag.

jochen20117Jochen Uhländer leitet den Nachbarschaftstreff seit 2016. Das Foto entstand kurz nach seinem Beginn im OPZ. Foto: HenselBisher wurde die Arbeit im Nachbarschaftstreff je zur Hälfte mit Mitteln aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“ und dem Teilprogramm Stadtteilzentren der Zukunftsinitiative Stadtteil II (EFRE) möglich gemacht. Durch die neue Finanzierung wird die Nachbarschaftsarbeit im OPZ für die Zukunft gesichert.

Mehr über die Gemeinschaftsinitiative des Senats und die Verstetigung des Nachbarschaftstreffs gibt es auf dem Dachportal der Berliner Quartiersmanagements: Hand in Hand für die Nachbarschaft