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Engagement im Kiez

27.11.2018

Quartiersrätekongress: Marzahn trifft Mitte, Neukölln trifft Spandau

Am Freitag (23.11.) machten sich viele ehrenamtliche Jurymitglieder aus allen 34 Quartiersmanagementgebieten in der Berlin auf den Weg zum Abgeordnetenhaus am Potsdamer Platz. Sie waren eingeladen zum 10. Quartiersrätekongress. Gastgeberin war Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen.


Beim Quartiersrätekongress im Abgeordnetenhaus. Fotos (4): Hensel

Barbara Langer-Heiserholt aus dem Brunnenviertel beim Kongress 2018.

Auch dabei: Quartiersmanagerin Frauke Witzler.

Gruppenbild aller Teilnehmer des Kongresses.

Grafisch festgehalten wurden die Ideen und Themen des Treffens. Grafik: Esther Blodau,Repro: Hensel

Thema des diesjährigen Treffens der Quartiersräte war der bevorstehende Geburtstag des Berliner Quartiersmanagements. Unter der Überschrift „Reflexion: 20 Jahre Quartiersmanagement – und wie weiter?“ diskutierten die Mitglieder der Bürgergremien über die Zukunft des Programms. Im Vorfeld hatte es bereits eine Befragung der Quartiersräte gegeben und viele Mitglieder hatten ihre Ideen und Verbesserungswünsche übermittelt. Aus diesen Überlegungen sind zwölf Thesen entwickelt worden, die Senatorin Lompscher beim Kongress vorstellte.

 

Aus dem Papier ging hervor, dass sich die Struktur mit den Quartiersräten und den Aktionsfondsjurys bewährt habe. Auch die Quartiersmanagementteams in den Kiezen werden als Bindeglied zwischen Bürger und Verwaltung für wichtig erachtet. Als wichtigste Handlungsfelder werden Integration und Zusammenleben der Nachbarschaft, Bildung, Wohnumfeld und Gesundheit benannt. In diesen Bereichen werden stadtweit die meisten Projekte umgesetzt. Ziel solle es zukünftig sein, eine noch breitere Bewohnerschaft zu erreichen. Außerdem soll bereits, so ist es in den Thesen formuliert, mit dem Start eines Quartiersverfahrens in einem Kiez die Vorbereitung der Verstetigung (Beendigung der Förderung mit Mitteln aus dem Programm „Soziale Stadt“), vorbereitet werden. Insgesamt lobte Senatorin Lompscher das Berliner Quartiersmanagement: „Mit dem Förderprogramm können wir in Berlin viele positive Effekte erzielen“.

 

Beim Quartiersrätekongress wurde auch die Grundlage der ehrenamtlichen Arbeit in den Quartieren, die sogenannte Rahmengeschäftsordnung, diskutiert. Sie wird derzeit ebenfalls mit den Quartiersräten überarbeitet. Beim Quartiersrätekongress stellte sich heraus, dass es hier noch Redebedarf gibt. So wurde in mehreren Beiträge eine stärkere Einbeziehung der Quartiersräte in die Steuerungsrunden gewünscht. In diesem Gremium arbeiten in vielen Quartieren bereits jetzt schon Vertreter des Bezirks, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen sowie vom Quartiersmanagementteam mit Vertretern aus dem Quartiersrat zusammen. Um weitere Ideen und Wünsche von noch mehr Quartiersräten aufnehmen zu können, verlängerte Senatorin Katrin Lompscher die Frist für Rückmeldungen zur Rahmengeschäftsordnung bis zum 7. Dezember.

 

Die von den Bürgerräten mitentwickelten Ideen zur Weiterentwicklung des Berliner Quartiersmanagements und zur Rahmengeschäftsordnung sollen die Quartiersarbeit in den kommenden Jahren prägen. Nach dem Austausch darüber im Plenum nutzen viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Anschluss an den offiziellen Teil des Kongresses die Gelegenheit, mit Quartiersräten und Quartiersmanagementteams aus anderen Stadtteilen ins Gespräch zu kommen. Im kommenden Jahr dann werden sich die neuen Bekannten aus Spandau, Mitte, Neukölln, Marzahn oder Kreuzberg wiedersehen – zur Feier des 20. Geburtstages des Berliner Quartiersmanagements.

Dominique Hensel
 
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