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14.11.2017

Eltern wollen eine Ampel für sicheren Schulweg

Eine Elterninitiative der Heinrich-Seidel-Grundschule weist in dieser Woche mit einer Aktion auf die Verkehrsprobleme an der Kreuzung Ramlerstraße und Swinemünder Straße hin. Die Eltern halten die Kreuzung für gefährlich und fordern eine Ampel.


Kreuzung Ramlerstraße und Swinemünder Straße, aufgenommen am Wochenende. In der Woche kommt man zur Stoßzeiten kaum über die Straße.

Die Heinrich-Seidel-Grundschule befindet sich an der vielbefahrenen Kreuzung. Fotos: Hensel

Die Verkehrssituation vor der Heinrich-Seidel-Grundschule ist seit langer Zeit schwierig. Viele Autofahrer nutzen die Straße vor der Schule als Schleichweg und Umfahrung, der Liefer- und Bringverkehr parkt den Bereich zu, Radfahrer nutzen gern die teilweise verkehrsberuhigte Swinemünder Straße. Für die Schulkinder sowie für die Besucher der drei Kindertagesstätten an der Straßenecke entsteht eine unübersichtliche Situation. Es ist zu Stoßzeiten oft schwierig, die Straßen in dem Bereich zu Fuß zu überqueren.

 

Die Elterninitiative macht in der Woche vom 13. bis 17. November jeden Morgen zwischen 7.30 und 8 Uhr auf die Situation aufmerksam. Eltern werden Kindern über die Straße helfen, Bonbons für vorbildliches Verhalten und Infoschreiben verteilen. In der Schule informiert eine Ausstellung über die Bemühungen zur Verkehrsberuhigung der vergangenen Jahre und am Straßenrand zeigen Kinderbilder, wie sie die Situation erleben. Polizei und Quartiersmanagement begleiten die Aktionswoche. Am Freitag (17.11.) will sich die Abgeordnete Dr. Maja Lasić (SPD) vor Ort ein Bild von der Situation machen.

 

„Wir, die Eltern der Heinrich-Seidel-Grundschule, fordern eine Ampel – zumindest einen Zebrastreifen an den Hauptübergängen zur Schule für das sichere Überqueren der chaotischen Kreuzung hinter der Swinemünder Brücke und mehr Rücksicht aller Verkehrsteilnehmer“, erklären Anne Barth und Verena Buser von der Elterninitiative.

Die Eltern hätten Angst um ihre Kinder, die „in dem Durcheinander sicher zur Schule gelangen sollen und eigentlich lernen müssen, wie man sich im Straßenverkehr richtig verhält“. Sogar die Ausbildung von Schülerlotsen sei eingestellt worden, weil auch die Polizei der Meinung gewesen sein soll, dass diese Situation den Kindern nicht zugemutet werden könne. Seitdem haben Eltern und die Schule viele Anstrengungen unternommen, um die Situation nachhaltig zu verändern.

 

Zwar wurde seitens der Schule bereits mehrfach versucht, verkehrsberuhigende Maßnahmen wie einen Zebrastreifen zu beantragen, „es fehlt jedoch scheinbar die oder der Quotentote“, wie Anne Barth und Verena Buser von der Elterninitiative erzählen. Unfälle gibt es an der Kreuzung jedes Jahr, wie aus der Antwort des Abgeordnetenhauses auf die Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Dr. Maja Lasić hervorgeht. In den letzten fünf Jahren ereigneten sich demnach an der Kreuzung 37 Verkehrsunfälle. „Bis ein Kind stirbt, darauf wollen die Eltern nicht warten“, sagen Anne Barth und Verena Buser.

 

Auch das Quartiersmanagement Brunnenviertel-Brunnenstraße unterstützt die Aktion. Das Team hatte sich in der Vergangenheit bereits mehrfach für Querungshilfen an der Kreuzung eingesetzt, bisher ohne Erfolg.

PM Elterninitiative, bearbeitet: D. Hensel
 
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